Respekt

Wer sich zurückzieht und meint, sich nur um sich selbst kümmern zu müssen, wird unzufrieden.

Wir möchten etwas beitragen zu der Gemeinschaft. Wir möchten uns unseren festen Platz verdienen. Wir möchten Sicherheit und Gemeinschaft.

Wahrgenommen werden, gehört werden, bekommen, was man will, gleiche oder mehr Rechte haben, als andere: das erfahren wir als Selbstbestätigung und Respekt. Es gibt uns Mut und Kraft. Wir sind intuitiv bereit, sehr viel dafür zu tun.

Es ist meist eine sinnlose Vergeudung von Energie, sich dieser inneren Selbstverständlichkeit entgegen zu stellen.

Aufräumen

Wenn alles in Unordnung ist, kann man beim Aufräumen überall anfangen. Alles muss aufgeräumt werden! Man braucht sich in den meisten Fällen nicht zu fragen, ob man am richtigen Ende angefangen hat. Jeder Handgriff bringt einen näher zum Ziel.

So ist es auch, wenn man in seinem Leben aufräumt. Schlechte Gewohnheiten ablegen, gute Gewohnheiten fördern, Finanzen, Ernährung und Gefühle in Ordnung bringen. Es ist nicht wichtig, wo man anfängt. Nur ein Start ist wirklich problematisch und der heißt: Bevor ich anfange, muss ich erstmal…

Lyrik

Die Gedanken werden der Wahrheit nicht gerecht. Worte sind ein Versuch und Musik ist ein anderer, erkennbar zu machen, was den Zauber des Lebens ausmacht. Es drängt uns zum Versuch der Erkenntnis.

Wo wir empfinden, dass uns jenseits des konkreten Ausdrucks etwas als wahr erscheint, sprühen Funken. Wir sind gebannt und beseelt im Geist und fühlen uns im Herzen leicht und frei.

Werbung

Es geht die Sage um, dass jede Werbung gute Werbung ist, weil sie besser sei, als keine Werbung.

Doch schlechte Werbung ist wie schlechte Ernährung: sie schützt vorm Hungertod, kann aber auch langsam aber sicher zugrunde richten.

Besser man investiert den Aufwand in das Produkt, damit es für sich selbst werben kann, als in ein schlechtes Image fördernde Aufmerksamkeit.

Und das stimmt auch für die Person. Besser man investiert in einen guten Kern, in Entspannung, reine Gedanken und Dankbarkeit, als in schönen Schein, Schulterklopfen und leeres Gelächter.

Warum?

Warum mache ich den Scheiß hier überhaupt?

Die Konzentration aufs Wesentliche ist der wichtigste Trick, um ressourcenschonend zu leben.

Was ist erstmal das Wichtigste beim Kochen, Ausruhen, Ordnen, Auswerten, Entscheiden, Kontrollieren, Abarbeiten, Kommunizieren, Erziehen?

Was will ich eigentlich erreichen? Worauf kommt es an? Was sind die 20 Prozent, die 80 Prozent des Nutzens bringen?

Die richtigen Fragen zu stellen (und zu bohren, bis man eine Antwort hat), ist ein Schlüssel zu erfüllenden Handlungen.