Computer

Das meiste, was wir konsumieren und benutzen, produzieren wir nicht selbst. Es entsteht aus der Geschichte. Aus dem kollektiven Wissen an dessen Ende eine Umsetzung stattfindet.

 Jemand anders stellt die Früchte bereit. Jemand anders erntet den Weizen. Jemand anders backt das Brot. Und noch jemand anders bereitet zu, was wir schließlich konsumieren.

Aus dem was getan wird, um anderen Menschen das Leben zu erleichtern, entstehen Berufe. Irgendwann und irgendwo sind tausende kleine Schritte gemacht worden, damit wir die Dinge haben, die uns umgeben. Wer oder was es getan hat ist meist unwichtig. An unserem Ende ist das Ding, das uns umgibt. Bei vielem waren Hilfsmittel wie Werkzeuge, Maschinen und Computer im Spiel.

Wo tritt nun die große Veränderung ein, wenn die sogenannte künstliche Intelligenz ins Spiel kommt. Wir befinden uns noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten für menschliche Tätigkeiten. Es geht immer weiter. Der Sinn war immer das Leben und das Leben wird sich immer füllen.

Im Daodejing steht: The Dao is like an empty vessel, which in being used will never be filled up.

Belege

Die vielen Dinge des Lebens: Es ist nicht sinnvoll, sie verstehen zu wollen.  Wer nicht damit beschäftigt ist, zu entstehen, ist damit beschäftig zu vergehen.

Es braucht nicht viele Belege dafür, dass Bob Dylan den Nobelpreis für Literatur verdient hat.

Einer ist der unglaubliche Text, von It’s alright ma, den er mit Anfang 20 geschrieben hat.

But I mean no harm nor put fault
On anyone that lives in a vault
But it’s alright, Ma, if I can’t please him

Miyazaki

Hayao Miyazaki ist in Japan wahrscheinlich jedem ein Begriff. Jeder kennt dort seine Filme. Ich schaue mit meinem Sohn nach und nach seine bekanntesten Filme und staune über seine Dartellung von Mensch, Natur und Mystik. Ich freue mich darauf, die Filme in den nächsten Jahren noch einige Male zu schauen. Heute habe ich Mein Nachbar Totoro gesehen und mich dabei sehr wohl gefühlt. Auch toll Pinzessin Nausicaä, Prinzessin Mononoke, Das wandelnde Schloss und Chihiros Reise ins Zauberland. Ich denke, dass diese Filme für jeden, der gern Filme schaut eine Bereicherung sind.

Weltbühne

Wenn wir eine einigermaßen heile Welt unmittelbar vor Augen haben, wollen wir, dass es so bleibt. Aber Dinge verändern sich. Und so bleibt das Weltgeschehen, wie es ist und immer war.

Die Welt nimmt immer ihren Lauf und es bleibt spannend. Denn endlich gibt es die Weltbühne. Sogar mit mehr Organisationen, Projekten, Menschen und Informationen, als man sich je hätte erträumen können. Massensterben, Völkerwanderungen und verrückte Megaherrscher hat es immer gegeben. Und wir erfahren etwas über die Hintergründe. Und wir erfahren nicht erst davon, wenn es schon zu spät ist. 

Wovon wir heute auch erfahren, sind die Dinge, die besser werden: Weltweite Medizinische Versorgung und Katastrophenhilfe, mehr Gleichberechtigung, geringere Kindersterblichkeit, mehr Schulbildung. Selbst wenn die Blase platzt, wird die Menschheit besser dastehen, als vor 200 Jahren.

 

 

Mengzi

Die Welt ist Wandel. Aber einiges bleibt: immer wollen Menschen ihr Gewissen retten. Um das einigermaßen solide zu tun, muss man feste Werte haben. Schmerz, Sterben, Leiden, Leid zufügen, Schmerz zufügen, nicht den Grundlebensstandard zu haben, den viele andere haben: das ist alles schlecht. Gut ist es, besser zu werden und Frieden zu finden. Mengzi* hatte recht, wenn er sagte: Wie es die Natur des Wassers ist, abwärts zu fließen, ist es die Natur des Menschen aufwärts zu streben.

Doch wenn feste Werte ins Relative gemeißelt werden sollen, braucht die hohe Philosophie mehr Worte, als wahr sein können. Wie viele Worte müssen es mindestens sein und wie viele höchstens, um die Wahrheit zu benennen? Ist es ein Satz oder eine Bibliothek?

Wenn Worte in Spiel kommen, gibt es so viele Wahrheiten, wie Wortkombinationen. Jenseits der Worte gibt es nur eine Wahrheit, aber sie kann nicht genannt werden.

 

*Ein sehr zu empfehlender Wikipediabeitrag

 

Ausschnitte

Die Welt hat jedes Individuum perfekt in sich eingepasst. Jedes Individuum wird umgeben mit Eindrücken und Möglichkeiten und verbindet diese mit seinem Willen.

Den Weltausschnitt, in dem wir uns bewegen, haben wir passgenau auf uns zugeschnitten. Hier und da zwickt es mal. Aber im großen und ganzen passt unser Leben um uns herum so gut wie die Kleidung, die wir tragen. Und wir vertragen es so gut, wie das Essen, das wir essen.

Unser Leben ist das Wechselspiel von Ursache und Wirkung.