Zorn

Gut, Schlecht, Ja, Nein und Vielleicht sind ständige Begleiter. Wir urteilen konstant über unsere Umgebung und Möglichkeiten. Schlechtes erkennen wir häufig erst daran, es erfahren zu haben. Und Gutes können wir häufig nur erkennen, weil wir das Schlechte kennen. Emotionen zeigen uns, was wir möchten und was nicht. Sie geben uns Hinweise, wie viel Energie in etwas stecken sollten.

 

Zuschauen

Wer meint, verantwortlich dafür zu sein, auf Menschen und Dinge Einfluss zu nehmen, nimmt sich damit unter Umständen Ziele vor, auf die er nicht genug Einfluss hat, um sie zu verwirklichen.

Es ist ein Glücksspiel. Der Thrill ist groß, weil der Ausgang ungewiss ist. Doch kommen wir nicht um das Gefühl herum, zu meinen, wir seien mitverantwortlich, ob wir gesegnet sind, oder verflucht.

Besser, wir betrachten die Dinge, die wir nicht beeinflussen können, als den Fluss des Lebens. Und suchen uns Ziele, deren Verwirklichungen in unserer Hand liegen.

Rechnungen

Wir können uns vieles wünschen und es auch bekommen. Vielleicht bekommen wir es sogar auf einem silbernen Tablett serviert. Wir müssen nur zugreifen.

Aber wir müssen dafür bezahlen. Und besser wir zahlen unsere Rechnungen im Voraus. Wir müssen uns anstrengen, wir müssen arbeiten, wir müssen bereit sein, die Extrarunde zu drehen. Wir müssen bereit sein, Kompromisse zu machen.

Und wenn wir es mit unseren Wünschen ernst meinen, dann ist das alles nichts Unangenehmes. Denn es geht sich gut und zufrieden auf einem Weg, von dem man weiß, dass es der richtige ist.

Harry

Wer möchte, dass sein Argument gehört wird, wer möchte, dass die Verhandlung zum bestmöglichen Ergebnis kommt, wer eine Gewohnheit ändern möchte, wer etwas lernen möchte, oder wer ein Ziel erreichen möchte:

Man kann in vielen Projekten damit rechnen, dass sie ungefähr fünfmal länger dauern, als man sich mit allem Drum und Dran vorstellen konnte.

Die wichtigste Eigenschaft, die man braucht, um etwas konkretes und wertvolles zu erreichen, ist Beharrlichkeit. Rückschläge und Fehler muss man hinnehmen. Lange Fahrten auf der Überholspur in die falsche Richtung sind ein ganz normaler Teil des Weges. Gefühle von Aussichtslosigkeit, sind Gefühle die einen anspornen sollten. Beharrlichkeit ist die eine Eigenschaft die die schwachen und hinderlichen Eigenschaften ignorieren kann und einen sicher zum Ziel bringt.

Loslassen 2

Segelsetzen, Driften, Entspannen und Genießen. Wo Werte und Ziele zusammenpassen, gibt es nicht viel zu tun. Die Ziele und die passenden Fragen müssen richtig formuliert sein, dann ist die wichtigste (Nicht-)Handlung das Loslassen. Das Unbewusste macht die Arbeit gern. Werte und Ziele sind der Treibstoff. Und wenn das Unbewusste genug Treibstoff hat, marschiert es los.

Ziele überprüfen, absegnen und driften. Nachjustieren ist immer einfach, viel einfacher als das Segelsetzen. Wenn man den Kopf klar hält, merkt man schnell genug, wenn man droht, vom Kurs abzukommt. 

 

Loslassen

Wenn man im Flow ist, kann man merken, dass man losgelassen hat. Das Losgelassenhaben ist ein eigenartiger Zustand. Es setzt sich zusammen aus Routine, Vertrauen und Hingabe. Man muss vertrauen, dass man selbst und das Umfeld ohne Anstrengung ineinandergreifen.

Wenn man nirgends hingeht, wenn man kein Ziel hat, kann es keinen Flow geben. Flow hat mit Schaffen und mit Richtung zu tun.

Effektivität und Leichtigkeit gehen Hand in Hand, weil das Unbewusst genau weiß, was die richtige Richtung ist und was es zu tun hat. Das Bewusste steht staunend daneben.