Mindmaps

Eine Mindmap ist oft eine gute Option, um sich Übersicht zu verschaffen. Denn hier muss das Schreiben nicht linear sein. Und in unserem Kopf sind die Gedanken auch nicht linear, sondern in Themenbereichen.

Im Mittelpunkt können wir aufschreiben, worum es geht. Drumherum schreiben wir die Themen, die uns dazu einfallen und deren Verbindungen.

Mindmaps sind ideal für Zukunftsplanung, Werteübersichten, Projektplanung und Urlaubsplanung. Sie sind aber auch gut, um sich eine Übersicht zu verschaffen über Beziehungen, Gefühle, Gelerntes und zu Lernendes. Häufig übersehen ist, dass Mindmaps sich auch hervorragend zum Mitschreiben eignen.

Mindmaps bieten auch eine gute Plattform, um gemeinsam zu arbeiten.

Der Vorteil an Mindmap-Software ist, dass man Zweige und Topics nachträglich an den passenden Ort verschieben kann.

Götter

Götterreligionen sind sehr praktikabel. Götter symbolisierten Werte und Ethik. Auch wenn die starren Dogmen der Religionen für ein wissenschaftsbasiertes, modernes und tolerantes Leben hinderlich sein können, kann man von den Praktiken der Religionen viel lernen.

Gebete sind ein tiefer, emotionaler und ehrlicher innerer Monolog, der auf Werten basiert, von denen der betende überzeugt ist. Das Anbeten eines Gottes, der für bestimmte Werte steht, ist kraftvoller, als Zettel am Spiegel oder die Abstraktheit der reinen Worte, die diese Werte beschreiben. Auch das materiell Greifbare, das Örtliche, das Gesellschaftliche – die Opfergaben, Tempel, Rituale, sind für das Unbewusste Gold wert.

Auch die Dankbarkeit, die den Werten, die als Götter dargestellt werden, entgegengebracht werden müssen, um überhaupt um etwas bitten zu dürfen, ist psychologisch extrem sinnvoll. Dankbarkeit veredelt das Leben. Sie ist ein tiefes und positives Gefühl, die das Ich mit einem höheren Sinn verbindet.

Wer sich als Nichtreligiöser keine philosophische Struktur baut, die einen Gott der Zerstörung, des Wandels und Wiederaufbaus ersetzt, wird durch die Erkenntnisse der Wissenschaft auf Dauer keine große Freude haben.

Lächeln

Man kann lächeln, ohne sich zu freuen. Sowie man Schokolade essen kann, ohne sie zu genießen. Wir halten das folgende Glück für selbstverständlich, aber das ist es nicht. Und es kommt auch nicht, wenn wir mehr und mehr und mehr essen. Den Funken müssen wir manchmal selbst zünden, sonst wird das Feuer nicht entfacht.

Wir können Gefühle in unserm Körper steuern. Durch Körperhaltung, Atem, Mimik, Gedanken und Bilder.

Es ist gut, freudig zu lächeln. Wer lächelt, freut sich eher über die Dinge, die ihn umgeben und den Zustand, in dem er sich befindet. Und wer lächelt, kann sich fragen, wie Glück sich anfühlt. Und wenn man lächelt, ist es leicht, Glück zu fühlen.

Neugier

Das Leben ist voll Überraschungen. Vieles, was passiert, ist im Vorfeld unvorstellbar. 

Träume und Wünsche zu haben ist nicht selbstverständlich. Man kann sich wünschen, Träume zu haben auf deren Verwirklichung man neugierig ist.

Was ist die Essenz, auf die es ankommt? Was sind die Meilensteine? Wie kann man an die Verwirklichung rangehen? Was fehlt noch – woher wird kommen was fehlt? Es ist spannend zu beobachten, wie das Leben sich entfaltet und was erfüllt wird und was nicht.

Es ist schön, Wünsche und Träume zu haben. Es ist schön, neugierig zu sein, zu erfahren, wie es ist, etwas zu haben, an einem Ort oder mit jemandem zu sein.

 

Soulfood

Vieles von dem, was wir tun, tun wir intuitiv. Woher kommt die Intuition? Sie kommt aus unserem persönlichen Unbewussten, woher auch sonst.

Woher kommt das Unbewusste? Aus Werten, Gewohnheiten, Selbstgesprächen, Erinnerungen, Visualisierungen, Gelesenem, Gesehenem, Gehörtem und Gesagtem.

Das, womit wir uns heute füttern, ist morgen unsere Intuition.