Götter

Götterreligionen sind sehr praktikabel. Götter symbolisierten Werte und Ethik. Auch wenn die starren Dogmen der Religionen für ein wissenschaftsbasiertes, modernes und tolerantes Leben hinderlich sein können, kann man von den Praktiken der Religionen viel lernen.

Gebete sind ein tiefer, emotionaler und ehrlicher innerer Monolog, der auf Werten basiert, von denen der betende überzeugt ist. Das Anbeten eines Gottes, der für bestimmte Werte steht, ist kraftvoller, als Zettel am Spiegel oder die Abstraktheit der reinen Worte, die diese Werte beschreiben. Auch das materiell Greifbare, das Örtliche, das Gesellschaftliche – die Opfergaben, Tempel, Rituale, sind für das Unbewusste Gold wert.

Auch die Dankbarkeit, die den Werten, die als Götter dargestellt werden, entgegengebracht werden müssen, um überhaupt um etwas bitten zu dürfen, ist psychologisch extrem sinnvoll. Dankbarkeit veredelt das Leben. Sie ist ein tiefes und positives Gefühl, die das Ich mit einem höheren Sinn verbindet.

Wer sich als Nichtreligiöser keine philosophische Struktur baut, die einen Gott der Zerstörung, des Wandels und Wiederaufbaus ersetzt, wird durch die Erkenntnisse der Wissenschaft auf Dauer keine große Freude haben.

Morgens

Wenn möglich, sollte man versuchen, ohne Wecker aufzuwachen. Dann kann sich das Unbewusste den besten Moment aussuchen.

Häufig ist nach dem Aufwachen der Kopf leer. Diese Zeit kann man nutzen, um sich für den Tag zu primen. Besser man sagt sich einige uninspirierte aber positive Sätze, als diese wichtigen ersten Worte des Tages dem Zufall oder dem morgendlich zaghaften Gemüt zu überlassen.

Soulfood

Vieles von dem, was wir tun, tun wir intuitiv. Woher kommt die Intuition? Sie kommt aus unserem persönlichen Unbewussten, woher auch sonst.

Woher kommt das Unbewusste? Aus Werten, Gewohnheiten, Selbstgesprächen, Erinnerungen, Visualisierungen, Gelesenem, Gesehenem, Gehörtem und Gesagtem.

Das, womit wir uns heute füttern, ist morgen unsere Intuition.

Hypnose

Der erste Teil der Hypnose ist der Übergang in den Zustand der Trance. Dieser Übergang wird Induktion genannt. Techniken sind Countdown, Countup, Autogenes Training, Focussing, Punktuelle Konzentrationen und viele andere fertige Induktionssysteme und Kombinationen. In Trance fühlt die Person vornehmlich ein tiefes Gefühl von Frieden. Erst hinter diesem Gefühl fließt der Gedankenstrom. Aber das Friedensgefühl, nimmt den wichtigsten Teil des Bewusstseins ein.

Im zweiten Teil können Vergangenheit, Zukunft und Jetzt (Ansichten und Einstellungen) modelliert werden. Eine tiefe Entspannung und das Gefühl von großem Glück können eintreten. Werte und die Beziehung zu Zielen können gestärkt werden. Lösungen können sich wie aus dem Nichts manifestieren.

Dies alles funktioniert nicht jedesmal und sofort. Aber sie bietet eine sehr gute Chance, signifikante Aspekte des Lebens auf angenehme Weise zum Besseren zu ändern. Die Hypnose ist ein Wunderwerkzeug.

Kommunikation 4

Das Unbewußte ist ein großer Helfer. Es lässt uns vorselektiert Dinge sehen, hören und Zusammenhänge wahrnehmen. Das Unbewußte möchte das verwirklichen, was es für wahr hält. Und es kann nicht unterscheiden, zwischen erdachten Bildern und tatsächlich gesehenen Bildern. Das Unbewußte glaubt die Gedanken, die wir denken und die Worte, die wir schreiben. Es glaubt die Worte, die wir uns sagen und die Visualisierungen, die wir uns vorstellen. Was soll dein Unbewußtes für dich verwirklichen? Was kannst du dir dafür sagen? Was kannst du visualisieren? Was kannst du optisch ganz real in dein Blickfeld stellen, das dein Unbewußtes inspiriert?

Denn die Kommunikation mit dem Unbewußten ist so real, wie jede andere Kommunikation auch. Wie du in den Wald hineinrufst, so ruft es hinaus.

Selbstcoaching

Wer NLP-Methoden für sich selbst anwenden möchte, vergisst leicht, dass der externe Coach oder Therapeut, der diese Methoden anwenden soll, erst ein Vorgespräch führt. Er muss Vertrauen aufbauen, Probleme und Wünsche kennen und ergründen. Wenn er diese wichtigen und manchmal Zeitaufwendigen Aufgaben erledigt hat, kann er ein NLP-Werkzeug ansetzen.

Wer also für sich selbst Methoden anwenden möchte, die auf das Unbewusste zielen, der muss das selbe tun.

Erst muss Vertrauen aufbaut werden, zwischen den verschiedenen involvierten inneren Perönlichkeiten. Ansonsten wird die richtige Tür zum Unbewussten verschlossen bleiben. Man muss freundlich anklopfen und belegen, dass man weiß, worum es geht und dass man einen guten Plan hat, um Veränderungen vorzunehmen, die weder schmerzhaft sind, noch gefährlich.