Götter

Götterreligionen sind sehr praktikabel. Götter symbolisierten Werte und Ethik. Auch wenn die starren Dogmen der Religionen für ein wissenschaftsbasiertes, modernes und tolerantes Leben hinderlich sein können, kann man von den Praktiken der Religionen viel lernen.

Gebete sind ein tiefer, emotionaler und ehrlicher innerer Monolog, der auf Werten basiert, von denen der betende überzeugt ist. Das Anbeten eines Gottes, der für bestimmte Werte steht, ist kraftvoller, als Zettel am Spiegel oder die Abstraktheit der reinen Worte, die diese Werte beschreiben. Auch das materiell Greifbare, das Örtliche, das Gesellschaftliche – die Opfergaben, Tempel, Rituale, sind für das Unbewusste Gold wert.

Auch die Dankbarkeit, die den Werten, die als Götter dargestellt werden, entgegengebracht werden müssen, um überhaupt um etwas bitten zu dürfen, ist psychologisch extrem sinnvoll. Dankbarkeit veredelt das Leben. Sie ist ein tiefes und positives Gefühl, die das Ich mit einem höheren Sinn verbindet.

Wer sich als Nichtreligiöser keine philosophische Struktur baut, die einen Gott der Zerstörung, des Wandels und Wiederaufbaus ersetzt, wird durch die Erkenntnisse der Wissenschaft auf Dauer keine große Freude haben.

Morgens

Wenn möglich, sollte man versuchen, ohne Wecker aufzuwachen. Dann kann sich das Unbewusste den besten Moment aussuchen.

Häufig ist nach dem Aufwachen der Kopf leer. Diese Zeit kann man nutzen, um sich für den Tag zu primen. Besser man sagt sich einige uninspirierte aber positive Sätze, als diese wichtigen ersten Worte des Tages dem Zufall oder dem morgendlich zaghaften Gemüt zu überlassen.

Lächeln

Man kann lächeln, ohne sich zu freuen. Sowie man Schokolade essen kann, ohne sie zu genießen. Wir halten das folgende Glück für selbstverständlich, aber das ist es nicht. Und es kommt auch nicht, wenn wir mehr und mehr und mehr essen. Den Funken müssen wir manchmal selbst zünden, sonst wird das Feuer nicht entfacht.

Wir können Gefühle in unserm Körper steuern. Durch Körperhaltung, Atem, Mimik, Gedanken und Bilder.

Es ist gut, freudig zu lächeln. Wer lächelt, freut sich eher über die Dinge, die ihn umgeben und den Zustand, in dem er sich befindet. Und wer lächelt, kann sich fragen, wie Glück sich anfühlt. Und wenn man lächelt, ist es leicht, Glück zu fühlen.

Harmonie

Unser Lebensinhalt, unsere erreichten und erdachten Ziele, sind organisch. Sie wachsen und entstehen. Karrieren, Beziehungen, Freundschaften, Finanzen, Muskeln und Denkstrukturen wachsen. Wie Pflanzen brauchen sie ein Fundament, Wasser und Licht.

Einiges braucht Pflege und Zuwendung. Anderes wächst stetig und stabil wie ein Baum. Einiges kann geerntet anderes betrachtet werden.

Wie in einem Garten stehen die Dinge, die unser Leben füllen, in Beziehung zueinander. Wenn sie auf harmonisierenden Werten gründen, stehen sie in Symbiose zueinander. Wenn nicht, eifern sie um die bestehenden Ressourcen.

 

Check-Ups

Viele Ziele, die wir uns vornehmen, die hauptsächlich von uns persönlich abhängig sind, können wir erreichen. Vieles ist möglich, aber es braucht Zeit und Einsatz. Und diese beiden Komponenten sind schwer einzuschätzen. Das Nötige muss getan werden, wir brauchen Vertrauen und Geduld.

Langfristige Ziele haben vielleicht zwei Jahre länger gedauert, als einst geplant. Dafür ging es danach schneller. Vielleicht haben wir uns vorgenommen, nicht mehr als 30 Stunden die Woche daran zu arbeiten, und doch haben wir ein paar Monate 60 Stunden gearbeitet. Danach wurde es aber deutlich entspannter.

Wenn wir auf dem Weg zu unseren Zielen sind, verwirklichen sie sich wie von selbst. Deshalb sind regelmäßige Check-Ups sehr hilfreich. Ab und zu müssen wir überprüfen, ob wir noch dabei sind, ob wir Fortschritte machen, auch, ob unser Unbewusstes vielleicht noch dabei ist, Ziele zu verfolgen, die wir einst hatten, uns aber gar nicht mehr interessieren.

Soulfood

Vieles von dem, was wir tun, tun wir intuitiv. Woher kommt die Intuition? Sie kommt aus unserem persönlichen Unbewussten, woher auch sonst.

Woher kommt das Unbewusste? Aus Werten, Gewohnheiten, Selbstgesprächen, Erinnerungen, Visualisierungen, Gelesenem, Gesehenem, Gehörtem und Gesagtem.

Das, womit wir uns heute füttern, ist morgen unsere Intuition.

Hypnose

Der erste Teil der Hypnose ist der Übergang in den Zustand der Trance. Dieser Übergang wird Induktion genannt. Techniken sind Countdown, Countup, Autogenes Training, Focussing, Punktuelle Konzentrationen und viele andere fertige Induktionssysteme und Kombinationen. In Trance fühlt die Person vornehmlich ein tiefes Gefühl von Frieden. Erst hinter diesem Gefühl fließt der Gedankenstrom. Aber das Friedensgefühl, nimmt den wichtigsten Teil des Bewusstseins ein.

Im zweiten Teil können Vergangenheit, Zukunft und Jetzt (Ansichten und Einstellungen) modelliert werden. Eine tiefe Entspannung und das Gefühl von großem Glück können eintreten. Werte und die Beziehung zu Zielen können gestärkt werden. Lösungen können sich wie aus dem Nichts manifestieren.

Dies alles funktioniert nicht jedesmal und sofort. Aber sie bietet eine sehr gute Chance, signifikante Aspekte des Lebens auf angenehme Weise zum Besseren zu ändern. Die Hypnose ist ein Wunderwerkzeug.