Kompliziert

Es ist unglaublich, wie einfach es ist, das Leben kompliziert zu machen. Zwänge, eigene Auflagen, Nachlässigkeiten, Verkrampfung und starre Ansichten lassen uns aufbrausen, auflehnen und wütend im Kreis tanzen. Sie machen Menschen und Umgebung zu Feinden.

Werte, Gelassenheit und Toleranz öffnen die Tür zum viel gepriesenen Loslassen. Wer den Menschen und den eigenen Werten vertraut, wird gelassen, entspannt und energetisch in die richtige Richtung driften.

Manche

Einige Menschen erkennen durch Verlust was sie haben. Andere vermissen, was sie nicht mehr haben. Erfüllung oder Verbitterung – der eine wird vom einen Überrascht, der andere vom Gegenteil. Wo ist unser Einfluss darauf, was wir unmittelbar erfahren? Wie sichern wir uns ab im Leben, um zu denen gehören, die nicht verbittern?

Auch hier folgen wir Gewohnheiten und auch hier ist es gut, diese im Kleinen zu etablieren. Aus kleinen Missgeschicken die Chancen lesen. Aus kleinen Fehlern die Lehre ziehen. Durch kleine Verluste die Dankbarkeit spüren für das, was ist und war.

Tod

Was auch immer ist, es wird vergehen. Das Erleben des Seins ist der größtmögliche Wert. Das Leben ist reich. Es ist einzig und mystisch, wie ein verlorener Funke im Universum. Jeder Moment im Jetzt ist erfüllt von Sinn. In stetiger Veränderung erleben wir immer neu und aus neuen Perspektiven. 

Anders als der Tod. Im Nichtleben ist Nichts. Nichts verändert sich. Es gibt keinen Wandel. Wenn man das Sein dem Nichtsein gegenüberstellt, ist jeder Moment im Sein erfüllt. Voll Farben, Klängen, Emotionen, Worten und Sinn.

Stabilität

Ein zu großes Spielfeld ist nicht Sinnvoll. Man braucht einen Grund, warum man sich wofür entscheidet. Man braucht Anhaltspunkte. Es gibt so viele Möglichkeiten in Erziehung, Gerechtigkeitssystemen, Wertesystemen und im Denken. Vertrauen in Systeme kann hilfreich sein. Feng Shui, Vatsu, NLP, Placebomedizin, Religionen und Gebete können zu Stabilität und Richtung verhelfen.

Nicht dienen sollten diese Möglichkeiten zu einem vollständigen Eliminieren von Zweifeln. Ganz und gar stimmt es alles nicht und alles hat richtige und hilfreiche Elemente in sich. Wer lebendig bleibt, folgt und prüft und bleibt tolerant für andere Systeme.

Klagen

Wir können klagen und das Leben mühsam finden und die Freunde, die Familie, die Mitarbeiter und die Leute anstrengend, unfreundlich oder wenig verständig finden. Das Wetter, die Medien, die Werbung, die Geräusche, der Dreck und unseren Körper zermürben uns mal kurz und hart, mal langsam aber sicher. Und in wachen Momenten können wir bemerken, dass wir nur einer mehr sind, der nörgelt und sich beklagt.

Aufmerksamkeit

Onlinemedien, Social Media, und unsere Smartphones haben mit uns mehr Blickkontakt, als reale Personen. Es sind Fässer ohne Boden. Auf diesen Plattformen finden Kämpfe statt um unsere Aufmerksamkeit. Um diese zu erlangen, arbeiten die Kämpfer sich immer dichter an unsere Triebe und Automatismen vor.

Man sollte im Vorhinein aufpassen, nicht das Schlachtfeld zu sein, auf dem diese Kämpfe ausgetragen werden.

Wir brauchen unsere Aufmerksamkeit nicht austricksen zu lassen. Vieles können wir steuern. Wir können gezielte, seriös kuratierte und endliche Informationen aufnehmen aus Zeitungen, Tonträgern und persönlichen Treffen.

Online Medien zu meiden ist eine große Zeit- und Nerveneinsparung. Wir können unsere Aufmerksamkeit für Wertvolles schützen, wenn wir unseren Handy-Bildschirm auf schwarz-weiß einstellen, das Handy nicht auf jeden Spaziergang mitnehmen und im Browser einen Adblocker anstellen.