Fehler

Wer die Angst vor Fehlern, die uns in der Schule beigebracht wurde, nicht überwindet, wird seinen Sicherheitsradius nicht verlassen.

Wer sich nicht traut, Fehler zu machen, wird kaum in unbekannte Gefilde vordringen, und so Dinge auf neue Weise denken, sagen, entwickeln.

Die Person muss im Wandel bleiben. Sich immer neu erfinden, in die Unsicherheit gehen. So bleibt sie lebendig und frisch.

Kommunikation 4

Das Unbewußte ist ein großer Helfer. Es lässt uns Dinge sehen, hören und Zusammenhänge wahrnehmen. Das Unbewußte möchte das verwirklichen, was es für wahr hält. Und es kann nicht unterscheiden, zwischen erdachten Bildern und tatsächlich gesehenen Bildern. Das Unbewußte glaubt die Gedanken, die wir denken und die Worte, die wir schreiben. Es glaubt die Worte, die wir uns sagen und die Visualisierungen, die wir uns vorstellen. Was soll dein Unbewußtes für dich verwirklichen? Was kannst du dir dafür sagen? Was kannst du visualisieren? Was kannst du optisch ganz real in dein Blickfeld stellen, das dein Unbewußtes inspiriert?

Denn die Kommunikation mit dem Unbewußten ist so real, wie jede andere Kommunikation auch. Wie du in den Wald hineinrufst, so ruft es hinaus.

Easy

Take it easy! Enjoy yourself. Das klingt auf englisch leicht und locker. Auf deutsch kann man es kaum sagen, ohne einen ungebetenen Ratschlag und eine überhebliche Empfehlung zu implizieren.

Verschiedene Sprachen funktionieren verschieden. Sie können verschiedene Inhalte transportieren. So ist es auch mit Menschen. Der eine kann Dinge sagen, die völlig anderes wahrgenommen werden, wenn eine andere Person sie sagt.

Wer kein austauschbarer Schauspieler im gesellschaftlichen Diskurs sein möchte, sollte nicht versuchen, andere zu genau zu kopieren. Wichtig ist, dass man seine Wahrhaftigkeit findet: seine persönliche Güte, sein persönliches Mitgefühl, den eigenen Humor, die eigenen Werte und Ziele.

Wer den Mut aufbringt mit den eigenen Verletzbarkeiten zu leben, spart Energie und steigert die Wahrscheinlichkeit ein erfülltes Leben zu führen.

Verhandlungssachen

Wo Zusammenkunft und Kommunikation sind, ist Geben und Nehmen. Das Geben kann das Nehmen von Gesellschaft sein. Das Nehmen kann das Geben von Anerkennung sein. Überall werden Handel getrieben. Handel ist ein Austausch von Werten, die wir zu bieten haben.   

Es ist gut, wenn man weiß, was der andere will. Der direkte Weg ist oft der Beste. Auch in der Kommunikation. Hinschauen, Zuhören, Nachfragen. Wer es lernt, zu verhandeln, der lernt auch, herauszufinden was der andere wirklich will. Das steigert die Möglichkeit einer Win-Win-Situation.

MIQ

Josh Waitzkin empfiehlt die MIQ: Die Most Important Question. Es ist nicht immer einfach, sie herauszufinden und es braucht auf jeden Fall Übung. Natürlich ist es eine der größten Hilfen, für alle Bereiche seines Lebens zu wissen, was gerade das Wichtigste ist. Und was zu tun ist, um seine Ziele zu erreichen.

Die MIQ soll man sich abends stellen, am besten noch bevor man zu Bett geht. Direkt nach dem Aufwachen kehrt man zurück und schaut, was das Unbewusste für Antworten gefunden hat.