Kaufen

Kaufen als Stabilisierung des Ich. Kaufen für Lebens-Glück. Verdienen und Kaufen. Kaufen für den Moment, für die Sinne. Kaufen für die Erinnerung. Kaufen um gesund zu bleiben. Kaufen gegen Schmerz. Kaufen für ein gutes Körpergefühl. Kaufen um gut auszusehen. Kaufen für Prestige.

Nichtkaufen als Stabilisierung des Ich. Nichtkaufen für Lebens-Glück. Verdienen und Nichtkaufen . Nichtkaufen für den Moment, für die Sinne. Nichtkaufen für die Erinnerung. Nichtkaufen um gesund zu bleiben. Nichtkaufen gegen Schmerz. Nichtkaufen für ein gutes Körpergefühl. Nichtkaufen um gut auszusehen. Nichtkaufen für Prestige.

Oft ist das Gegenteil genauso wahr und plausibel. Das stimmt auch für Argumente. Dies sollten wir berücksichtigen, wenn es um Recht und Richtigkeit geht. Wenn wir mit uns selbst oder anderen ins Gericht gehen, oder uns von etwas überzeugen wollen. Und jenseits von Argumenten liegt viel Freiheit.

Reihenfolge

Gedanken und Gefühle beeinflussen sich gegenseitig. Wer lösungsorientiert denkt, wird weniger unangenehme Gefühle haben. Wer sich gut und entspannt fühlt hat wenig negativierende Gedanken.

Man sollte sich nicht täuschen lassen. Sorgen sind eine Mischung aus Einstellung und Gefühl. Und wenn sie zur Gewohnheit geworden sind, suchen sie Inhalt. Sorgen gehen vom Schlimmsten aus. Sie verdrängen rationales Denken.

Die Annahme, Sorgen würden verschwinden, wenn man sich absichert, ist falsch.

Wer merkt, dass er sich häufig über Dinge sorgt, auf die er keinen Einfluss hat, oder die bei etwas tieferem Nachdenken irrational sind, kann den folgenden Satz als Antwort auf die Sorge sagen.

Ich glaube an den bestmöglichen Ausgang jeder Situation, in der ich mich befinde.

Umgebung

Stimmungen und Gefühle haben die Tendenz, sich auszubreiten. Unzufriedenheit des Einen dient nicht der Zufriedenheit des Anderen. Das mag manchmal für beruflichen oder sportlichen Erfolg stimmen und für Gewinne und Verluste. Jedoch nicht für Glück und Zufriedenheit.

Den sanften Pfad auf den Wolken des Glücks betritt, wer von zufriedenen Menschen umgeben ist. Das hat man nicht vollständig in der Hand, aber man kann die Zufriedenheit anderer beeinflussen.

Schlauheit

Man weiß ein paar Dinge. Wenn man ehrlich ist, sind das meiste von diesen Dingen, die man weiß, Vermutungen, Glauben und Interpretationen.

Doch neben diesen paar Dingen, die man sein Wissen nennt, weiß man ein endloses mögliches Wissen nicht.

In Relation zu dieser unendlichen Weite des Nichtwissens, ist unser aller tatsächliches Wissen verschwindend gering!

Wir brauchen uns nichts einbilden auf unsere paar Schlauheiten, mit denen wir uns durchs Leben zu manövrieren meinen.

Etwas Demut ist gesund. Um uns gut zu fühlen brauchen wir uns nicht zu vergleichen.

Loslassen 2

Segelsetzen, Driften, Entspannen und Genießen. Wo Werte und Ziele zusammenpassen, gibt es nicht viel zu tun. Die Ziele und die passenden Fragen müssen richtig formuliert sein, dann ist die wichtigste (Nicht-)Handlung das Loslassen. Das Unbewusste macht die Arbeit gern. Werte und Ziele sind der Treibstoff. Und wenn das Unbewusste genug Treibstoff hat, marschiert es los.

Ziele überprüfen, absegnen und driften. Nachjustieren ist immer einfach, viel einfacher als das Segelsetzen. Wenn man den Kopf klar hält, merkt man schnell genug, wenn man droht, vom Kurs abzukommt. 

 

Teams

Ehrlichkeit ist nicht nur ein wichtiger Wert. Ehrlichkeit sollte man zum Prinzip machen.

Wenn in der Rechnung, die einem gestellt wird, eine Position fehlt, sollte man ohne zu zögern das Richtige tun und darauf hinweisen. Dem Dienstleister steht der Betrag zu. Und auch wenn Einkäufer und Verkäufer oder Kunde und Dienstleister als zwei Parteien betrachtet werden können, handelt es sich doch tatsächlich um Arbeitsteilung. Man arbeitet also im Team zusammen.

Hierzu ein Tipp zu einem beeindruckenden Spielfilm über den Ehrlichen Weg. A most violent year.

Glanz

Einiges bleibt gut. Einiges wird besser. Einiges verliert seinen Glanz. Einiges verliert an Brisanz, um dann zögerlich und stetig an Tiefe zu gewinnen.

Vieles ist kurz höchst begehrenswert und dann schnell totaler Schrott. Vieles will man haben, weil viele es haben. Einiges will man haben, weil es sonst keiner hat.

Die Welt der Dinge, des Geldes, die Welt von Ansehen, Prestige und Ich-Erweiterung ist Alltag.

Gute Nahrungsmittel und gutes Essen erhöhen Moral, Gesundheit und Selbstrespekt.

Literatur, Lyrik und Sachbücher sind immer eine gute Investition. Wissen ist oft nicht in Geld zu messen. Und Sprache ist das grundlegende Gut unseres Verstandes.

Bei Alltagsgegenständen ist das Haltbare dem Modernen vorzuziehen. Küchengeräte, Möbel und Kleidung sollten haltbar und zeitlos sein. Dagegen sind Gimmicks und technischer Kram oft unnütz und teuer.

Einen edlen PC braucht kaum jemand, eine sehr gute Maus ist oft weit sinnvoller. Teure Kopfhörer sind gut für professionelle Audio-Arbeiten, aber Unterwegs braucht man fast nie brillanten Sound. Eine teure Kamera ist für die meisten unnütz. Die Welt quillt über von Fotos. Und Erinnerungen sind mit der Handy-Kamera meist der beste Weg für Nachbearbeitung und Cloudspeicher.

Luxus im allgemeinen ist überflüssig, aber okay, wenn man ihn sich leisten kann.