Komplikationen

Chaos verbreitet sich von selbst, wie Unkraut und Verfall. Alles, was aus mehreren Komponenten zusammengesetzt ist, läuft manchmal nicht ganz rund. Und alles, was etwas leistet, braucht Wartung: jedes Auto oder Fahrrad, jede Maschine, jedes Projekt, jedes Team (auch unser inneres Team).

Wer enttäuscht meint, etwas funktioniert gar nicht, weil hier und da mal was klemmt, hat nicht verstanden, dass alles in Bewegung ist und Pflege und Aufmerksamkeit braucht.

Taub

Häufiges Leben im Betäubungsrausch ist tragisch. Denn Leben bedeutet da zu sein. Je mehr man von seinem Leben mitbekommt, desto besser wird man dem Leben gerecht. Natürlich: wer zu oft im Betäubungsrausch ist, wird nur genau in einem bestimmten Stadium des Rausches das Gefühl haben, richtig da zu sein, und an dem guten Dasein teilzuhaben.

Ob man ein Unternehmen aufbaut oder eine Beziehung, etwas Neues erlernen, oder sich eine essentielle Handlung seines Alltags abgewöhnen möchte: Nach einem mehr oder minder flüchtigen Hoch, muss man durch ein Tal. Wenn dies durchschritten ist, geht es steil bergauf. Go!

Seth Godin* nennt es The Dip.

*(der beste Blog / Newsletter, den ich kenne.)

Münzen

Woran messen wir richtig und falsch? Bei Wahrheiten, die nicht mit Zahlen belegt werden können, stimmt meist auch das Gegenteil. Oder die Gegenteile! Denn die Wahrheit ist keine Münze mit zwei Seiten. Je näher man ihr zu kommen scheint, wird sie zu einer Pyramide mit vier Seiten, einem Würfel mit sechs oder mehr Seiten.

Wo Worte im Spiel sind, ist Interpretation. Wo Interpretation ist, sind Blickwinkel. Und die können aus allen Ecken kommen.

Wer weiß, wo er hin will, der weiß aus welchem Winkel er gucken muss.
Und wer in seinen Gedanken festhängt, der kann schauen, wo das Gegenteil auch wahr ist.

Millionen

Als ich das letzte Mal schriftlich die Frage beantwortet habe, was ich tun würde, wenn ich eine Million Euro bekommen würde, habe ich geschrieben, dass ich mit meiner Frau im Tiergarten spazieren gehen würde. Das haben wir dann bald getan, ohne überraschend eine Million bekommen zu haben. Aber es fühlte sich trotzdem so an.

Wir sind so frei, dass wir die Möglichkeit haben, so vieles zu tun, was wir tun würden, wenn wir alles tun könnten, was wir wollen. Wenn wir uns das klar machen, können wir diese Tätigkeiten mit einem neuen Gefühl von Freiheit erleben.

Arbeiten

Vergangenheit verarbeiten, Zukunft erdenken. Wer diese beiden Tätigkeiten aktiv angeht, hat mehr Ruhe für den Moment.
Verarbeiten heißt: Gefühle zulassen und fühlen. Genug Schlaf, Pausen, Schreiben, Reflektionsmöglichkeiten, Treiben, damit das Unterbewußtsein Zeit dafür hat.
Zukunft erdenken heißt, eine Vorstellung, einen Wunsch eine Plan zu haben, wo es hin gehen soll – auch, wenn es im Moment gerade so gemütlich ist. Vielleicht ist es für viele Menschen eine große Hürde, hier konkret zu werden, weil sie daran glauben, dass es wirklich in Erfüllung geht, was sie sich wünschen. Aber sie trauen ihren Wünschen nicht, weil sie ihre Werte nicht kennen.

Dabei ist es nicht so schwer. Werte sind fast alle Gefühle, Einstellungen, Tugenden, Herangehensweisen, für die es Worte gibt. Es hilft, sich mit einigen konkret zu identifizieren und sich basierend auf diesen Werten vorzustellen, wie sich diese Werte auf der Grundlage des eignen Lebens steigern lassen.

Fahrt

Drive ist etwas anderes als Schwung, bzw. Momentum. Schwung ist gut und wichtig, er entsteht erst, wenn Fahrt aufgenommen wird. Und Drive ist die Eigenschaft, Schwung zu produzieren und aufrecht zu erhalten. Drive ist sich nach vorn entfaltendes Energiepotential. Drive ist auch eine Tugend und ein Wert. Drive bedeutet unterwegs zu sein und weiterzumachen. Jede Vollendung ist ein Teil des Weges. Ein kraftvoller Drive entsteht aus dem Ausblick auf ein großes Ziel.

Bäume

Ich habe mal einen Tipp für Cross-Motorradfahrer gehört, die von ihrer Strecke abgekommen sind und versehentlich in den Wald rasen. Um nicht gegen einen Baum zu fahren, sollen sie nicht auf die Bäume achten, sondern auf die Lücken dazwischen.
Wir sollten dorthin schauen, wo wir hin möchten.

Es heißt, das Unbewusste verstehe keine Verneinungen. Ein Grund, warum Visualisieren ein Hilfsmittel ist, um an seine Ziele zu gelangen ist, dass das Unbewusste empfänglich für Bilder ist. Und man kann kein verneintes Bild denken. Es ist viel einfacher, Lücke zu denken und die Lücke zu sehen und durch die Lücke zu fahren, als Nicht-gegen-den-Baum zu denken, und nicht gegen den Baum zu fahren.

Scheuklappen

Vieles, was wir essen belastet den Körper. Vieles, was wir tun, belastet die Umwelt. Vieles, was wir nicht lernen, hätte uns das Leben erleichtert. Viele Menschen, die wir nicht treffen, hätten unser Leben bereichert.

Wer nicht auf seinem Weg bleibt, wird sein Ziel nicht erreichen. Er wird zwischen zusammenhangslosen Inhalten umherirren und Sinn suchen.

Bei Zweifeln hilft eine einfache Maxime: Einiges fokussieren, vieles ignorieren.

Zonen

Welche Tiefs bringen einen in die nötige Tiefe, in der wir neue Erkenntnisse finden können? Wichtige Fortschritte machen wir häufig außerhalb unserer Komfortzone. Außerhalb unserer Komfortzone sind wir in Unsicherheit und Ambivalenz. Die Zone des Nichtkomforts ist ein meist selten betretenes Gebiet. Wenn wir uns entwickeln, also verändern möchten, müssen wir dieses Gebiet erforschen. Und wir müssen lernen zu unterscheiden, ob wir mutlos, verzagt und unscharf deprimiert sind, oder ob wir uns gerade in Wirklichkeit mutig auf von uns unerforschten Wegen befinden.

Ein guter Indikator ist, ob wir gerade alles und jeden skeptisch betrachten, oder ob wir verzagt sind und zurück in die Geborgenheit und Sicherheit des Altbekannten möchten.

Wasser

Ein paar Mal, während der Entwicklung unserer Firma, haben wir Personen getroffen, von denen wir vermutet haben, dass sie mehr Erfahrung mit Firmenentstehung haben, als wir. Dann haben wir uns vorher zusammengesetzt und all unsere Fragen aufgeschrieben. Wir gingen davon aus, dass diese Person auf jede unserer Fragen eine Antwort hat. Meist waren diese Gespräche befriedigend, aber selten haben wir Antworten auf auch nur einen Bruchteil unserer Fragen bekommen.

Vor kurzem hat mir ein Freund, der seit über zehn Jahren als Professor arbeitet und sich mit gut gebildeten Menschen aus aller Welt unterhält eine interessante Einsicht erzählt. Er sagte: Wenn ich Eins aus diesen Treffen gelernt habe, dann dass alle nur mit Wasser kochen.

Seth Godin formuliert dafür besonders schön ein Fazit. In einem seiner Blogposts sagt er sinngemäß: Die Lösung nach der du so angestrengt suchst, liegt genau vor dir! Es ist nur so: Sie braucht erheblich mehr Arbeit, mehr Einsatz und mehr Durchhaltevermögen, als du gehofft hast.

Spontan

Gestern sagte ich zu meiner Frau: Ich überlege, ob ich meine Atemübungen machen soll. Sie sagte: Auf jeden Fall. Im Zweifel immer machen!

Und so ist es mit vielem: Laufen gehen? – Ja. Zum Yoga? – Ja. Möchtest du ein Glas Wasser? – Ja! Soll ich meditieren? – Ja. Mit einem alten Freund ins Konzert? – Ja. Aufräumen? – Ja. Mit dem Rad, statt mit dem Auto? Ja.

Komplizierter wird es, wenn man wieder nicht zum Meditieren kommt, wenn man mit der Freundin in ein Konzert gehen könnte. Dann bleibt man am besten bei seinem Plan.

Es ist gut, es sich zur Gewohnheit zu machen, das zu tun, was man sich vorgenommen hat.

Zählen

Es geht immer weiter. Pausen und Innehalten kommen nicht von selbst. Man muss sie aktiv einleiten. Sonst fühlen sie sich an, wie Langeweile und machen rastlos.

Wenn man eigentlich gerade Ruhe hat und merkt, dass der Verstand keine Pause macht, hilft Zählen. Halbwegs im Takt mit dem Atem. Tief Einatmen, Ausatmen 3, 2, 1, 0. Ich spüre meinen Körper 1. Ich bin entspannt und ruhig. Ab jetzt bringt mich jeder Gedanke tiefer in die Ruhe. 2. Ich bin entspannt und ruhig und wenn ich bis 10 gezählt habe, bin ich in einer angenehmen Trance, die mir neuen inneren Raum gibt und mich nachhaltig befriedet. 3. Ich bin ruhig und spüre das Glück und den Frieden in dem mein Leben stattfindet….

Der Inhalt dieser Selbsthypnosen kommt (nach etwas Übung) wie von selbst. Das ist nicht schwierig. Die mal kleinere, mal größere Hürde ist es, „1“ zu sagen.

Bewegung

Ein Ziel zu haben, (oder mehrere) ist ein guter Anfang. Aber es erspart einem nicht das Losgehen, das sich in Bewegung setzten, das Nachdenken darüber, was ein guter Weg zum Ziel ist. Und auch wenn es schon in Sichtweite sein sollte, vielleicht groß und hoch wie ein Berg, heißt das nicht, dass man nicht nicht durch einen Fluss schwimmen, eine Felswand hochklettern und einige Höhenmeter wandern muss.

Ein gesundes Selbstbewusstsein ist ein guter erster Schritt, ein paar Werte zu finden, mit denen man sich identifiziert der Zweite. Sich seine Wünsche und Ideen schwarz auf weiß als Ziele zu definieren ist eine große Hilfe. Dann ist es notwendig, motiviert loszugehen. Beim passieren des ersten Meilensteins festigt sich das Selbstbewusstsein und die Werte werden klarer…

Werkzeug

Der denkende Verstand besteht aus Worten. Die Sinne sind Auslöser für unmittelbare Handlungen und Gefühle. Doch in der Reflexion und in der Planung zum Glück kann nur das Werkzeug Wort zum Einsatz kommen. Deshalb müssen wir an unseren Worten feilen, unsere Worte planen und kontrollieren. Bewusste Werte, Ziele, Affirmationen können uns zu dem machen, was wir sein möchten.

Etwas

Nur etwas mehr! Das ist es, was fast jeder will. Und theoretisch hat fast jeder damit recht. In seinem sehr sympathischen Buch The only investment guide you’ll ever need, schreibt Andrew Tobias auch genau das. Es ist das Etwas Mehr, das Freude macht und das Leben frisch hält.

Allerdings: Wenn wir das stetige Etwas Mehr wollen, sollten wir uns langfristig das Viel Viel Mehr wünschen und als Ziel setzen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir auf der Stelle treten, deutlich geringer. Denn für dieses Etwas Mehr, ist der Wille, es zu bekommen, auf Dauer deutlich schwerer zu mobilisieren und aufrecht zu erhalten.

Einrichtung

Wenn man es  irgendwie einrichten kann, ist es aus produktiver Sicht sinnvoll, sich ab und zu treiben zu lassen. Scheinbar ziellos mal hier, mal dort herumzustöbern, etwas anfangen und nach ein paar Minuten wieder bleibenlassen, oder mit alten Freunden telefonieren ohne daran zu denken, was man noch zu tun hat.

Und wenn man das Sichtreibenlassen richtig professionell angehen möchte, dann sollte es nicht am Wochenende stattfinden, wo Hardcoreentspannen ohnehin eine der Hauptpflichten des Zielstrebigen ist!

Sich Treibenlassen und Rumtüdeln macht sorglos, frisch und jugendlich. Wohl dosiert ist es das Tüpfelchen auf dem i des Produktivitätsoptimierers.

Pronoia

Falsches Denken ist gefährlich. Denn jeder Gedanke hat den Drang sich zu verwirklichen.

Richtiges Denken ist zuträglich. Wer merkt, dass er sich sorgt, sollte sich überlegen, ob die gegensätzlich positive Entwicklung zur Sorge vielleicht sogar wahrscheinlicher ist.

Gedanken entstehen automatisch. Wenn wir uns ihrer bewusst werden, haben wir eine Chance. Denn man kann sein Denken erziehen: wer sich überlegt, was alles schief laufen könnte, sollte sich überlegen, was alles gut gehen kann und sich auch einreden, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass es passiert.

Jeder Gedanke hat den Drang sich zu verwirklichen. Gedanken verwirklichen Dinge! Und dass Gedanken so mächtig sind, sollte man sich zunutze machen.

 

Zwang

Dinge unter Zwang zu tun ist furchtbar. Der Fluchtinstinkt dominiert die Aufmerksamkeit. Das macht die Tätigkeit, zu der man gezwungen ist umso schwieriger zu erfüllen und die Fluchtinstinkt wächst. Ein Teufelskreis.

Um in diesen nicht hineinzugeraten, richten wir uns die Dinge, die wir tun müssen, am besten so angenehm ein wie möglich. Was auch immer hilft. Ein bequemer Schreibtischstuhl, Arbeitsmaterialien, die Spaß machen, Arbeitskleidung, deren Qualität wir schätzen.

Wenn man sein Leben selbst bestimmen kann, lohnt es sich, sich zu bemühen nicht in Situationen zu kommen, in denen man gezwungen werden kann, etwas zu tun, das einem zuwider ist. Und dafür lohnt es sich, seine Ziele zu kennen. Dann weiß man, dass man nicht in einem sinnlosen Zwang gefangen ist, sondern an der Verwirklichung von etwas arbeitet, das es sich zu erarbeiten lohnt.

 

Zeit

Kevin Kelly sagt, es heiße, man brauche 5 Jahre um eine große Sache im Leben zu machen. Ich glaube, in 5 Jahren kann man ein Studium abschließen, eine Firma aufbauen, eine stabile Familie gründen, eine Sprache lernen.

Und eine der besten Einsichten, die ich gelesen habe, sowohl bei Tony Robbins, wie auch bei Bodo Schäfer ist die Folgende:

Wir überschätzen leicht, was wir in einem Jahr schaffen können. Und wir unterschätzen, was wir in 10 Jahren schaffen können.

Diese Einsichten über Zeit helfen, sich Ziele zu setzen, an die man glauben kann.

Handeln

Wie man auch immer zu dem Thema Lebensoptimierung stehen mag: Es gibt in letzter Konsequenz keine Handlungen, die nicht dazu da wären, das Leben (ob kurz- oder langfristig) zu verbessern.

Dies sollte man bei seinen täglichen Handlungen bedenken. So kann man allein durch die Anerkennung der Tatsache, dass in jeder Handlung das Ziel einer Lebensverbesserung steckt, mit minimalem Aufwand viel erreichen.

Essen, sich kleiden, kommunizieren: Um Vieles im Leben kommen wir nicht drumrum.

 

 

Vornahmen

Es ist gut, während des Nachtschlafs sein Unbewusstes gezielt zu beschäftigen. Sonst langweilt es sich und beschert nervige Träume. Besonders gern hat das Unbewusste gute Fragen. Wenn man sie vorm Einschlafen stellt, darf man auf eine baldige Antwort hoffen. Ich habe mich zu dem Thema schon einmal leicht im Spaß geäußert, so dass man es sogar ironisch deuten konnte. Aber tatsächlich ist es mir damit sehr ernst. Vor dem Einschlafen auf die richtige Weise zu denken ist eine nicht zu unterschätzende Lebenshilfe. Verknüpft mit der Technik die richtigen Fragen zu stellen, ist es magisch!

Sucht

Wenn man etwas in seinem Leben haben möchte, das weder schädlich ist, noch viel Zeit in Anspruch nimmt, handelt es sich nicht um Sucht. Wenn Zigaretten überall verfügbar wären, nicht schädlich, nichts kosten und niemanden stören würden, dann wäre das Rauchen höchstens eine Macke oder ein Tick. So, wie Kaugummi kauen.

Ein wichtiges Charakteristikum von Sucht ist die Zeit, die sie in Anspruch nimmt. Sucht soll eine Negative und unnötige Abhängigkeit beschreiben. Süchtig ist auch, wer Negatives in Kauf nimmt, um eine eigentlich nutzlose Befriedigung oder eine Betäubung zu erlangen. Die Befriedigung liegt in nichts anderem mehr, als in dem Ernähren der Sucht.

Wer eine angewöhnte Verhaltensweise ändern möchte (z.B. eine Sucht), der kann sich helfen, indem er diese nicht einfach versucht wegzulassen, sondern durch etwas anderes ersetzt. Es ist okay, eine Sucht erstmal durch eine Macke oder einen Tick zu ersetzen. Aber man kann auch eine nutzlose Befriedigung durch eine nützliche Befriedigung ersetzen. Gewohnheiten lassen sich ändern, wenn man es bewusst und zielstrebig angeht.

Style

Dass die meisten Dinge nicht das sind, was sie eigentlich sind, sondern das, was wir uns von ihnen versprechen, ist klar und keine tiefe philosophische Weisheit. Aber doch sollte man über diese Erkenntnis regelmäßig reflektieren. Style ist sozial. Wer soll was über mich denken? Was will ich mir über mich erzählen? Mit wem will ich ähnlich sein, mit wem verschieden?

Ist mein Style angepasst, weil ich mir andere Verschiedenheiten rausnehmen möchte? Möchte ich stark oder sensibel aussehen? Warum?

Wer seine Werte kennt, kann ihnen seine Kleidung anpassen. Wer seine Ziele kennt auch. Wer sich nicht sicher ist, über seine Werte und Ziele, kann sich anhand seiner Kleidung besser kennen lernen. 

Erfüllung

Wenn etwas unnatürlich oder umständlich erscheint, kann es trotzdem vernünftig sein, es auszuprobieren. Manchmal treten Versprechen, die zu schön zu sein scheinen, um wahr zu sein, ein.

Wie wäre es, wenn es etwas gäbe, was wir 20 Minuten jeden Tag machen, wodurch wir kaum mehr krank werden?

Wie wäre es, zwei Stunden pro Woche zu investieren, um ab 50 nicht schnell und sicher zu vergreisen, sondern bis ins hohe Alter beweglich zu bleiben?

Lohnt es sich 15 Minuten am Tag zu investieren, um die Chance finanziell unabhängig zu werden zu verzehnfachen?

Was ist der Zeitwert für die Verwirklichung von Lebensträumen?

Bevor wir Zeit, Anstrengungen und Geld investieren, lohnt es sich herauszufinden, was die eigenen Träume wirklich sind und was wir uns von ihnen versprechen.

7 Tricks

Wenn man etwas will, dann gibt es einen Weg zu dem Gewollten. Der Weg beinhaltet Hürden und Durststrecken. Ein Problem entsteht erst, wenn man vor einer Hürde steht, über die man nicht rüber will, weil man nicht weiß, was auf der anderen Seite ist.

Ein Grundschüler will nicht sein Abi, er will Handy spielen!

Und ob wir wollen oder nicht: in jedem von uns steckt ein Grundschüler. 7 Tricks helfen, die Hürden im Unbewussten einfach zu überwinden:

  1.  Ein Ziel, das so groß ist, dass die Hürden es nicht verdecken (Fokus)
  2. gute Gründe (die man visualisieren kann)
  3. Meilensteine (sichtbare Horizonte)
  4. Visualisieren (das Unbewusste motivieren)
  5. den kleinstmöglichen nächsten Schritt kennen (Minihürden)
  6. Erfolgserlebnisse (Selbstvertrauen)
  7. die Gewohnheit, weiterzumachen (Drive)

30-Zone Berlin

  • leise
  • sicher
  • entspannt
  • geschmeidig
  • fahrradfreundlich

 

  • weniger Schilder
  • übersichtlich

 

  • schöneres Stadtbild
  • besseres Stadtimmage
  • fußgängerfreundlich
  • raserunfreundlich
  • umweltfreundlich

 

Im eigenen Leben ist man nicht auf die irrationalen Entscheidungen anderer angewiesen. Jeder kann gemäß seiner Werte Entscheidungen für sein Leben treffen, die:

  • vereinfachen
  • effektiver machen
  • entspannen
  • froh machen
  • frei machen
  • fit machen
  • freundlich machen
  • dynamisch machen
  • gesund machen
  • persönlichen Erfolg verwirklichen
  • erfüllen

 

Doppelt

Alles, was ich über Lebenshilfe schreibe, kann man auch geballt und ausführlich bei Tony Robbins oder Brian Tracy finden. Alles zu Dualismus, Daoismus, Advaita und Spiritualität bei z.B. Anthony de Mello.

Worte und Einsichten wachsen im Verstand wie Pflanzen aus der Erde. Bäume, Blüten, Schlingpflanzen, Unkraut, Früchte. Unaufhaltsam entstehen Symbiosen und Variationen.

Pflanzen

Alte Bekannte

Wenn man hofft, dass die eigene Zukunft sich so entwickelt, wie man es sich wünscht, reicht das unter Umständen nicht: man muss wissen, dass es so passierten wird!

Erstens muss man sich etwas wünschen und vorstellen und zum Ziel erklären.
Zweitens gucken, ob man sich nicht das Gegenteil auch wünscht. (Am besten schriftlich).
Drittens muss man das Hoffen irgendwie überspringen und stattdessen wissen, dass es so kommen wird. (Weil man es hofft).
Viertens muss man zur Sicherheit auch Nachhelfen. Dann kommt man seinem Ziel entgegen. Man läuft nicht versehentlich aneinander vorbei, sondern kann sich schon aus sicherer Entfernung zuwinken und als alten Bekannten begrüßen.

Wege

Es gibt viele, meistens sogar sehr viele Wege, die zum Ziel führen. Davon, dass es  unendlich viele Weg gibt, die nicht zum Ziel führen, sollte man sich nicht entmutigen lassen. Der Verstand, der ein Ziel anstrebt ist findig.

Jeder hat Ziele. Irgendwann hat sich irgendwas im Verstand als Ziel festgesetzt. Es ist gut, herauszufinden, was das ist. Es gibt Gedanken, die sind einst mit Kraft gedacht worden und haben ihre Spuren hinterlassen. Man muss sich klar sein, ob die Werte, die diese Kraft hervorgebracht haben, noch für einen gelten, oder ob man gegebenenfalls schlauer geworden ist, oder man sich, oder die Welt sich verändert hat.

Gedanken

Was als fertig formulierter Gedanke im Verstand ankommt, ist die Spitze des Eisbergs. Der Gedanke entsteht in Verbindung mit dem, was unter der Oberfläche – nicht sichtbar, nicht direkt greifbar – ist. Dies wird das Unbewusste oder das Unterbewusstsein genannt. Es gibt viele Möglichkeiten das Unterbewusstsein zu beeinflussen. Zum Beispiel mit Affirmationen oder bewusstem Priming.

Jagen

Ich lese und höre Selfhelptexte. Bücher, Blogs, Newsletter, Hörbücher, Vorträge, Workshops, Audioprogramme, Podcasts. Ich höre Motivationssprecher, NLP-Coaches, Business-Gurus, Geführte Selbsthypnosen, zusammengefasste Bücher auf Blinkist und, falls es noch etwas gibt, das wahrscheinlich auch.

Selfhelp? Klingt, als hätten die Selfhelper ein Problem und wollten sich nun selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen! Meinetwegen. Auch das könnte funktionieren. Und wollen wir nicht durch jedes Stück Musik, durch jeden Text den wir lesen und natürlich, durch jeden Euro, den wir ausgeben etwas mehr Tiefe in unserem Leben, etwas mehr Wahrheit, etwas mehr Glück? Selfhelp ist vielleicht nicht der eleganteste Weg. Aber er ist ehrlich und direkt.

Gerade habe ich in der Leseprobe von Tony Robbins Buch mit dem sympathischen Titel Das Robbins Power Prinzip die folgenden ermunternden Zeilen gelesen:

Der Grund, warum ich mehr als siebenhundert Bücher gelesen, Tonbänder angehört und so viele Seminare besucht habe, ist das Wissen um die Macht einer einzigen wahren Erkenntnis. Vielleicht ist sie auf der nächsten Seite oder im nächsten Kapitel des Buches verborgen.