Intelligenz

Eine der großen Ängste der Menschen ist es, reingelegt zu werden, oder um es etwas bedrohlicher auszudrücken: betrogen zu werden. Reingelegt oder betrogen worden ist man, wenn man durch eine Täuschung so handelt, dass es ein vorteilhaftes Ergebnis für den Täuschenden gegenüber dem Getäuschten gibt.

Wir haben Angst, dass jemand nicht das tut, wofür wir ihn verpflichtet sehen. Wir haben Angst, dass wir nicht das Bekommen, was dem Wert entspricht, den wir meinen gegeben zu haben.

Je nachdem, um was es genau geht, steht entweder die Ehre (meist unsere Integrität oder das Ansehen unserer Intelligenz), Geld (es kann auch ein sehr geringer Betrag sein), Zeit oder Fairness auf dem Spiel.

Warum dreht sich soviel darum? Warum ist die Angst so groß? Wir werden übervorteilt und das Leben geht weiter. Und Vor- und Nachteile ändern sich mit der Zeit. Wir können gespannt warten, wann aus unserem kurzfristigen Nachteil ein Vorteil geworden sein wird.

Spielen

Wer meint, etwas zu verlieren zu haben, wird im Leben weniger Risiko eingehen. Wenn Nahrung, Fortpflanzung und soziale Sicherheit da sind, wird oft krampfhaft versucht am Status Quo festzuhalten.

Materielles nicht zu hoch zu schätzen, ist eine Lebenseinstellung, die es einem ermöglicht, mehr Geld, mehr Dinge, mehr Mehr zu bekommen. Und vielleicht ist es ein unfaires Paradox, dass man es zum Teil um so eher bekommt, je gleichgültiger es einem ist.

Raum

Wir brauchen Raum, um uns zu bewegen und zu entfalten. Wir müssen uns strecken und dehnen, um unsere Gelenke und Sehnen zu lockern, um ihr körperliches Potential zu gewährleisten und zu erweitern. Wenn wir uns nicht frei bewegen können, wird unser Körper rosten und schmerzen.

Starre Denk- und Wertstrukturen engen uns ein. Tabumaschen dürfen nicht so eng gestrickt sein, dass man häufig Gefahr läuft, sich in ihrem Netz zu verfangen.

Wir brauchen Interesse für Neues, für andere Ansichten, für Unbekanntes und  Kompliziertes.

Geschichten

Deine Geschichte sind deine Worte, deine Gesten, deine Kleidung, dein Umfeld, vielleicht deine Vergangenheit und dein Versprechen. Wenn Geschichten authentisch sind, werden sie geglaubt. Wenn Geschichten gekünstelt sind, schrill und laut, unglaubwürdig oder billig, können sie etwas Zeit vertreiben, sind aber schnell vergessen.

Denn gute Geschichten ziehen uns an und fesseln uns. Wer deine Geschichte glaubt, sie gut findet und darauf vertraut, dass sie gut bleibt, der wird auf deiner Seite sein.

 

Katastrophen

Man kann große Ziele haben. Wenn man aber vom Tsunami überrumpelt wird, oder Beifahrer bei einem schweren Autounfall ist, wird man diese Ziele vielleicht nie erreichen. Wenn der Krieg kommt, werden die Verhältnisse und Möglichkeiten unkenntlich.

Wenn man jedoch vor der Katastrophe Ziele hatte, hat man sich auf einem Weg befunden, der einen erfüllt hat. Man kennt das Konzept von Werten und Zielen. Damit hat man die Grundlage, weiterhin ein Leben voll Drive, Frieden und Dankbarkeit zu leben. Dieses spezielle Gefühl von Sinn ist Teil von einem geworden und es wird einem weiterhin helfen, zu leben.

Flow

Zu viel Wahlmöglichkeit, zu viel Freiheit überfordert den Verstand. Aber etwas Wahlfreiheit ist schön.

Eine Hilfe ist die Version des 16h-Fastens, bei der man das Frühstück auslässt. Am Morgen spart man Zeit. Wer das Frühstück auslässt, hat morgens eine Sache weniger zu tun. Das gibt Raum, für einen gelassenen Morgen und ermöglicht einen angenehmen Start in den Tag. Es ist eine Erleichterung, morgens noch nicht an Essen und seinen vollen Bauch denken zu müssen.

Auch das Mittagessen wird durch das Weglassen des morgendlichen und vormittäglichen Essens unkompliziert. Denn wer einen gesunden Hunger hat, freut sich über vieles. Auch über Gesundes, wie erstmal etwas Obst oder Nüsse und ein einfaches Essen.

Gleich

Wer seine Vorgehensweise nicht auf die gegebenen Grundwerte abstimmt, scheitert. Die Grundwerte definieren sich aus dem Kontext.

Links- und Rechtsverkehr funktionieren gleich gut. Ein System ist nicht besser, als das andere. Gegensätzliche Systeme – gleiches Ergebnis. Wenn vereinzelte Verkehrsteilnehmer ein System im anderen ausprobieren, werden sie schlechte Erfahrungen machen. Was aber nicht heißt, dass das System als Ganzes nicht funktionieren kann.

Wichtig ist, dass ein System den Grundwerten entspricht, und zweitens mit Überzeugung und konsequent umgesetzt wird.

Reparatur

Luftpumpen, die die Luft aus Reifen lassen. Schraubenzieher, die den Schraubenkopf zerstören. Gurus, die verwirren. Medizin, die den Körper vergiftet. Ärzte, die krank machen. Gewürze die das Essen ungenießbar machen. All dies gibt es.

Fehler passieren. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass nichts Schlechtes auf der Welt getan wird, ohne dass das Gute gemeint ist. Und vor allem sollte man nicht vergessen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Luftpumpe einen Reifen aufpumpt, weit größer ist, als dass sie das Gegenteil tut. Wer sagt, er zögere vorm Schrauben, Würzen, Suchen nach Wahrheit oder vor Arztbesuchen, läuft Gefahr, stecken zu bleiben. Wer konstant weitermacht, hat Missgeschicke und Fehler schnell behoben.

 

Sicht

Alles, was von einer Person berichtet wird, ist nur eine Version der vergangenen Wirklichkeit, wie diese Person sie aufgenommen hat und nun erinnert. Erstmal ist es nur die persönliche Wahrheit der berichtenden Person. Sie kann die Wahrheit einer zuhörenden Person beeinflussen. Aber damit nimmt nur eine vorübergehende Wahrheit Einfluss auf eine andere vorübergehende Wahrheit.

Die Wahrheiten sind Teil der vorübergehenden Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist immer im Wandel, immer vergangen und daher nicht zu greifen. Für uns besteht sie aus sich wandelnden und vergehenden Wahrheiten.

Begeisterungsfähigkeit

Wer begeistert ist, weiß, was er will. Mit Begeisterungsfähigkeit ist es leicht, sich in ein Thema zu vertiefen, aufmerksam zu sein und zu lernen. Begeisterungsfähigkeit schafft Ziele, Werte, Motivation und Ambition.

Sie ist das Wundermittel gegen Gleichgültigkeit, Fadheit und zähes Vorankämpfen.

Es gibt keine besseren Wege im Leben, als seinen Begeisterungen zu folgen. Wer dies tut, trainiert auch nebenbei seine Fähigkeit zur Begeisterung.

Nutzen

Der Ausdruck von Reichtum impliziert: Wer mir schadet, tut sich keinen Gefallen. Ich habe Macht. Wer mir hilft, könnte reich belohnt werden. Denn was für dich viel ist, ist für mich wenig.

Bei teurem Schmuck war immer klar, dass es um Prestige geht. Selbst bei einer sehr teuren Uhr brauchte man nicht sagen, dass sie besonders genau geht. Sie ist offensichtlich ein Statussymbol. 

In unserer Zeit des Understatements, wird Prestige gern mit Optimierung, Nutzen und Sinn kaschiert. Teure Smartphones und Laptops sind die neuen teuren Uhren und Schmuck. Schwere Autos werden durch ihre vermeintlich höhere Sicherheit gerechtfertigt. Und Markennamen dienen häufig als Beweis für den Wert von Konsumgütern. 

Wir können nicht umhin, mit unserem Auftreten und unserem Besitz für andere etwas auszudrücken. Und es ist okay, vertrauensvoll und charismatisch auftreten zu wollen. Wir machen anderen und uns selbst das Leben dadurch leichter und angenehmer. Wir können uns aber klar darüber sein, welches Bedürfnis wir wir mit unseren Anschaffungen tatsächlich befriedigen möchten.

 

Strafe

Menschen, die gegen das Gesetz verstoßen, sind wenig von der Höhe der Strafe abgeschreckt. Ausschlaggebender ist der Grad der Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden.

Menschen haben mehr Angst vor Verlust, als Risikobereitschaft für Gewinne.

Wir möchten aus Vorsicht, dass die Dinge bleiben, wie sie sind. Es braucht Courage, zu den großen Gewinnen zu streben. Nein zu sagen zu dem sicheren Weg und ja zu dem einen persönlichen Weg, der kleine Verluste und große Gewinne ermöglicht.

Zucker

Was wird alles getan fürs Wachsein? Wie viel Kaffee und Zucker nehmen wir ein, um präsent, um fit, um wach zu sein?

Und was wird alles getan und eingenommen, um zur Ruhe zu kommen, um zu schlafen!

Wir brauchen einen langen Atem, um eine gewisse Balance unseres Schlaf- Wachrhythmus herzustellen. Und für ein befriedigendes Ergebnis müssen wir manchmal über unseren Tellerrand hinaus schauen. Die besten Methoden zeigen weder unmittelbare Wirkung, noch fallen sie auf Anhieb leicht. So schwer es zu verstehen sein mag: wenn wir weiter machen, wie bisher, werden wir bekommen, was wir auch vorher bekommen haben.

Rollen

Wenn wir hinausgehen und mit Leuten sprechen, treten wir in verschiedene Rollen. Der Alte, der Erwachsene, der Unbekannte, der Freund des Freundes, der Lehrende oder der Lernende. Der Anfänger, Unterwürfige, der Bestimmende, der Unnahbare, der Dumme, der Verehrte.

Wir bieten uns selbst und anderen diese Rollen von uns an. Und es ist das Einfachste, die Rolle zu übernehmen, die wir schon oft übernommen haben. Viel anstrengender ist es, jemand zu sein, der man noch nie oder erst selten gewesen ist. Wir haben neue Gefühle, eine neue Stimme, eine neue Haltung.

Wenn wir uns entwickeln möchten, sollten wir nicht versuchen, starr an alten Ich-Mustern festzuhalten um neue Aufgaben zu übernehmen. Wir müssen bereit sein, neue Rollen zu übernehmen.

Erfüllung

Ziele definieren den Sinn der Handlungen, die zu ihnen in Verbindung stehen. Und wir sind praktisch verrückt danach, allem und jeder Kleinigkeit einen Sinn zu geben. Wenn es keinen Sinn zu geben scheint, erfinden wir so viele Sinnmöglichkeiten, bis wir mit einer zufrieden sind.

Handlungen, die nur einem sehr kurzfristigen und vorübergehenden Ziel dienen, lassen uns mit einem leeren Gefühl zurück. Handlungen in Bezug auf Ziele, die man tatsächlich erreichen möchte, fühlen sich erfüllend an.

Rechte

Es gibt nichts Schlimmeres, als die eigene Integrität generell in Frage zu stellen. Wer bin ich, dass ich meine, vielleicht Recht zu haben, oder ein Anrecht zu haben? Sicher kann man Fehler, die man an anderen kritisiert, auch bei sich suchen, um Verständnis zu entwickeln.

Aber Taten, Aussagen und das Leben sind immer nur ein Versuch, das Richtige zu tun und zu sagen. Und meist ist es besser, man versucht etwas und macht sich angreifbar, als man bleibt im Vagen und in den Möglichkeiten. Das gibt niemandem halt, weder anderen, noch sich selbst. Besser, man bezieht Stellung und lernt, wenn nötig dazu und bezieht dann eine neue Stellung.

Vergangenes

Wofür hat man sich im Leben schon begeistert? Von merkwürdiger Kleidung, Kinderserien, nächtlichen Tanzveranstaltungen über Musikalisches und Spirituelles bis zu bestimmten Menschen, Familiengründung, Baby- und Kleinkinderziehung, oder auch mittlerweile vollkommen veralteter Technik. Wie viele hunderte Stunden und tausende Worte haben wir in Gesprächen verbracht, mit unseren Kindheitsfreunden, Jugendfreunden und Mittzwanziger Freunden und Bekannten.

Der genaue Inhalt ist austauschbar. Aber die Werte und Prinzipien, die dahinter standen sind universell. Und so kann man seine gegenwärtigen Tätigkeiten auch betrachten. Die genauen Inhalte sind so schnell veraltet, wie die Tageszeitung. Was zählt, sind die Wahrnehmung des Momentes und die Richtungsintention.

 

Tiere

Es gibt frohe und glückliche Momente für jeden, ebenso Momente der Trauer, Unsicherheit und Sorge.

Doch wenn es bei Menschen um ein allgemeines Froher und Zufriedener geht, geht es um Qualitäts- und Quantitätsfragen.

Man kann sich gerade über Wasser halten und wenn man zur nächsten Sandbank kommt, sagen: Geht doch! Alles klar, ich bin zufrieden. Doch ein echter, tiefer Friede entwickelt sich. Er breitet sich langsam aus, wenn er genährt wird und sickert nach und nach in die Tiefe der Person. Doch bevor das passieren kann, tastet er sich langsam heran, wie ein wildes Tier und ist genau so schnell wieder verschwunden, wenn er verschreckt oder misstrauisch wird.

Angst

Der Mut ist ein Teil der Angst. Weil Mut als Gegenpol der Angst entsteht. Ohne Angst kein Mut. Wer sich mehr Mut wünscht, nährt daher die Angst. Wer sich bewaffnet nährt die Konfrontation.

Tatsächlich steht unserer angeborenen Angst nicht der Mut, sondern die Arglosigkeit gegenüber. Also besser man würde sich mehr Arglosigkeit wünschen. Mit mehr Gelassenheit kann man nüchtern großen Aufgaben entgegentreten.

Kompliziert

Es ist unglaublich, wie einfach es ist, das Leben kompliziert zu machen. Zwänge, eigene Auflagen, Nachlässigkeiten, Verkrampfung und starre Ansichten lassen uns aufbrausen, auflehnen und wütend im Kreis tanzen. Sie machen Menschen und Umgebung zu Feinden.

Werte, Gelassenheit und Toleranz öffnen die Tür zum viel gepriesenen Loslassen. Wer den Menschen und den eigenen Werten vertraut, wird gelassen, entspannt und energetisch in die richtige Richtung driften.

Manche

Einige Menschen erkennen durch Verlust was sie haben. Andere vermissen, was sie nicht mehr haben. Erfüllung oder Verbitterung – der eine wird vom einen Überrascht, der andere vom Gegenteil. Wo ist unser Einfluss darauf, was wir unmittelbar erfahren? Wie sichern wir uns ab im Leben, um zu denen gehören, die nicht verbittern?

Auch hier folgen wir Gewohnheiten und auch hier ist es gut, diese im Kleinen zu etablieren. Aus kleinen Missgeschicken die Chancen lesen. Aus kleinen Fehlern die Lehre ziehen. Durch kleine Verluste die Dankbarkeit spüren für das, was ist und war.

Warum

Warum mache ich dies hier gerade eigentlich? Diese Frage sollten wir uns viel häufiger stellen. Und wir müssen wissen: Alles, was wir tun, ist immer der Versuch, ein persönliches Bedürfnis zu erfüllen.

Wollen wir das Bedürfnis nach Ruhe mit Lärm erfüllen? Das Bedürfnis nach Anerkennung durch Schimpfen? Das Bedürfnis nach Gesundheit durch zusätzlichen Stress? Das Bedürfnis nach Freude durch Betäubung? Das Bedürfnis zu Helfen durch Egozentrik?

Wenn wir wissen, weshalb wir gerade tun, was wir tun, können wir auch besser feststellen, ob wir einen sinnvollen Weg gewählt haben.

 

Härte

Schriftlich ausgedrückt klingt vieles härter, als es klingt, wenn man es sagt. Deshalb übermittelt man Kritik am besten gesprochen. Eine positive Nuance in der Betonung kann den ganzen Sinn verändern. Aber auch auf schriftlich erfahrene Kritik – und eine nicht eindeutige Bejahung klingt schriftlich oft schon nach Abweisung- reagiert man am besten mündlich oder persönlich. So erfährt man deutlich besser, woran man wirklich ist.

Zeitdruck

Es ist immer gut, sich zu entscheiden. Doch Entscheidungen in Wut und Angst sind nur zu empfehlen, wenn Zeitdruck es nicht anders zulässt, oder wenn diese starken negativen Gefühle notwendig sind, um überhaupt eine Entscheidung zu treffen.

Allgemein kann man sagen, dass Aufregung zum Handeln motivieren soll. Es lohnt sich nicht, sich aufzuregen, wenn keine Handlung folgt. Allerdings ist es gut abzuwarten, bis man einen klaren Kopf hat, um sich nicht für eine destruktive Handlung zu entscheiden, sondern für eine konstruktive Lösung.

Natürlich: am besten entscheidet man die wichtigen Dinge, wenn sie noch nicht dringend sind. Denn die besten Handlungen folgen aus einer positiven Haltung und aus Besonnenheit und Überlegung. 

Schichten

Das Leben ist vielschichtig. Unser soziales, berufliches, körperliches und geistiges Leben bedingen einander.

Wir sollten viele Ziele haben, die auf sich nicht widersprechenden Werten beruhen. Dann setzten sich diese Ziele in Beziehung zueinander. Ein einzelnes Ziel ist nicht kraftvoll genug. Ziele sind für sich gegenseitig Meilensteine, von denen man nicht sicher sein kann, welchen man zuerst passiert.

Und für jeden Lebensbereich können wir mehrere Ziele haben. Es gibt qualitative, quantitative und emotionale Komponenten. Es ist gut, viele davon zu kennen, zu berücksichtigen und für sie zu planen. Am besten schriftlich und mit System.

Teilen

Wer ein Sofa möchte, braucht nicht zu wissen, wie man den Sofastoff webt. Wer telefonieren möchte, braucht nicht zu verstehen, wie ein Telefon funktioniert. Wer sich bewegen möchte, braucht nicht wissen, wie die Muskeln funktionierten.

Wir müssen wissen, welche Fähigkeiten wir brauchen, um unseren Unterhalt zu verdienen. Das ist Arbeitsteilung. Wir können guten Gewissens einen Großteil des möglichen Wissens ignorieren. Wenn wir Kapazität haben, können wir uns aussuchen, ob wir Kunst, Technik, Philosophen oder Handwerke verstehen möchten.

Tod

Was auch immer ist, es wird vergehen. Das Erleben des Seins ist der größtmögliche Wert. Das Leben ist reich. Es ist einzig und mystisch, wie ein verlorener Funke im Universum. Jeder Moment im Jetzt ist erfüllt von Sinn. In stetiger Veränderung erleben wir immer neu und aus neuen Perspektiven. 

Anders als der Tod. Im Nichtleben ist Nichts. Nichts verändert sich. Es gibt keinen Wandel. Wenn man das Sein dem Nichtsein gegenüberstellt, ist jeder Moment im Sein erfüllt. Voll Farben, Klängen, Emotionen, Worten und Sinn.