Genuss

Gegenwind, Kälte, Wetter, Schlaglöcher und kleine Missgeschicke. Um zwei Dinge kommen wir im Leben nicht drumrum. Um die Welt und um uns selbst. Und wer die Welt verändern will, fängt am besten bei sich selbst an.

Wenn die Dinge gerade nicht so sind, wie wir sie uns wünschen, lohnt es sich häufig nicht, zu klagen. Weit besser ist, sich bei so vielen kleinen Gelegenheiten den magischen Satz zu sagen: Das muss man genießen!

Dieser Satz wirkt wie eine Zauberformel. Man kann damit kleine Ärgernisse in kleine Freuden verwandeln. Gelegenheiten es auszuprobieren, gibt es genug.

Belege

Die vielen Dinge des Lebens: Es ist nicht sinnvoll, sie verstehen zu wollen.  Wer nicht damit beschäftigt ist, zu entstehen, ist damit beschäftig zu vergehen.

Es braucht nicht viele Belege dafür, dass Bob Dylan den Nobelpreis für Literatur verdient hat.

Einer ist der unglaubliche Text, von It’s alright ma, den er mit Anfang 20 geschrieben hat.

But I mean no harm nor put fault
On anyone that lives in a vault
But it’s alright, Ma, if I can’t please him

Liebe

In der ZEIT lese ich immer als erstes im Zeitmagazin den Artikel „Frag doch den Therapeuten“. Wolfgang Schmidbauer schreibt dort seine Ansichten zu konkreten Beziehungsproblemen und mir gefällt seine Sicht und seine Beratung sehr. In der aktuellen Zeit hat er seine phänomenale Ansicht zum Thema Liebe geschrieben: […] große Liebe, kleine Liebe, feste Beziehung, Sex ohne Beziehung, Freundschaft mit Sex und manches mehr. Liebe ist Liebe, sie lässt sich nicht durch Definitionen groß oder klein, stark oder schwach, früchtig oder ewig machen. 

 

Gut passend zu meinem gestrigen Blog-Post passt das Zitat aus Tim Ferriss  wöchentlichem Newsletter 5-Bullit-Friday:
“If you wish to improve, be content to appear clueless or stupid in extraneous matters.“
— Epictetus

 

 

 

Miyazaki

Hayao Miyazaki ist in Japan wahrscheinlich jedem ein Begriff. Jeder kennt dort seine Filme. Ich schaue mit meinem Sohn nach und nach seine bekanntesten Filme und staune über seine Dartellung von Mensch, Natur und Mystik. Ich freue mich darauf, die Filme in den nächsten Jahren noch einige Male zu schauen. Heute habe ich Mein Nachbar Totoro gesehen und mich dabei sehr wohl gefühlt. Auch toll Pinzessin Nausicaä, Prinzessin Mononoke, Das wandelnde Schloss und Chihiros Reise ins Zauberland. Ich denke, dass diese Filme für jeden, der gern Filme schaut eine Bereicherung sind.

Kleinkram

Die meisten Dinge, über die wir uns aufregen, sind nicht besonders schlimm. Die Bahn kommt etwas zu spät. Ein Freund kommt zum 5. Mal hintereinander zu spät. Wir standen an der längsten Schlange im Supermarkt und kurz bevor wir dran sind, öffnet eine andere Kasse. Wir bemerken, dass wir 20% mehr bezahlt haben, als jemand anders.

Pema Chödrön sagt in ihrem Vortrag gegen das Ärgern, dass es ein sehr guter Tipp ist, mit genau solchen Kleinigkeiten zu üben, sich nicht zu ärgern: Start with the little things.

Ladehemmungen

Fast immer gibt es viele Lösungen für ein Problem. Manchmal hat man Ladehemmungen. Einem fällt einfach nichts gutes ein. Dann kann man sich fragen, wie jemand anders es tun würde. Jemand den man persönlich oder nicht persönlich kennt. Wie würde diese Person das Problem lösen? So kann man es auch versuchen. Wenn das noch nicht reicht, kann man visualisieren, wie diese Person es tut und sich in einer nächsten Visualisierung an ihre Stelle setzen.

MIQ

Josh Waitzkin empfiehlt die MIQ: Die Most Important Question. Es ist nicht immer einfach, sie herauszufinden und es braucht auf jeden Fall Übung. Natürlich ist es eine der größten Hilfen, für alle Bereiche seines Lebens zu wissen, was gerade das Wichtigste ist. Und was zu tun ist, um seine Ziele zu erreichen.

Die MIQ soll man sich abends stellen, am besten noch bevor man zu Bett geht. Direkt nach dem Aufwachen kehrt man zurück und schaut, was das Unbewusste für Antworten gefunden hat.