Härte

Schriftlich ausgedrückt klingt vieles härter, als es klingt, wenn man es sagt. Deshalb übermittelt man Kritik am besten gesprochen. Eine positive Nuance in der Betonung kann den ganzen Sinn verändern. Aber auch auf schriftlich erfahrene Kritik – und eine nicht eindeutige Bejahung klingt schriftlich oft schon nach Abweisung- reagiert man am besten mündlich oder persönlich. So erfährt man deutlich besser, woran man wirklich ist.

90

Ganz oder gar nicht. Das kann leicht zum unproduktiven Motto werden. Es ist gut, keine absolute Konsequenz zu fordern. Weder von sich selbst, noch von anderen. Es ist gut, sich etwas Raum zu lassen. Mit 90% kommt man oft weiter, als mit 100, weil man auf deutlich weniger Widerstände stößt. Wenn es sich nicht um eine Sucht handelt, bedeuten diese 10% Nachlässigkeit 10-fachen Frieden.

100% sind schwer durchzuhalten. Von denen, die 100% von sich fordern, ist die Alternative oft nicht 90 oder 80 oder 70% sondern 30% oder 0. Wer sich vornimmt, etwas zu tun, kann bedenken, dass das Ganz viel schwieriger ist, als das fast Ganz.

Man kann in verschiedenen Tempos und von verschiedenen Wegen aus ins Ziel gehen.

Ist

Man kann jeden Tag gute Tipps lesen, über Reframing, Meditation, Lebenseinstellungs- und Atmungstipps. Und selbst wenn man nichts davon umsetzt, profitiert man.

Man beschäftigt sich mit lösungsorientiertem Denken, man gibt seinem Geist positiven Input, man bekräftigt was man bereits für richtig hält. Jedoch einen kleinen, gravierenden, aber leicht zu korrigierenden Fehler kann man machen.

Man sollte nicht denken: Okay! Alles wird gut. Diese Suggestion ist nicht hilfreich, weil sie sich auf die Zukunft bezieht. Und die Zukunft bleibt die Zukunft.

Sprachliche Feinheiten sind wichtig. Positives Denken muss man im Präsenz formulieren! Alles ist gut.

Luft

Wer tief einatmet ordnet den Körper so, dass Gelenke, Muskeln und Gefäße frei und locker sind. Wer tief Luft holt, korrigiert seine Haltung. Durch tiefes Luftholen weitet sich der Brustkorb. Die Schultern legen sich zurück und die Wirbelsäule streckt sich.

Außerdem wird das Blut mit Sauerstoff versorgt und das Blut versorgt Gehirn und Organe.

Durch das Beachten des Atems richtet sich der Geist auf den Moment aus. Denn der Atem findet immer im Jetzt statt. Deshalb bekommt der Atem zentrale Aufmerksamkeit in allen ganzheitlichen Sportpraktiken.

Wer regelmäßig bewusst atmet, macht es sich schnell zur Gewohnheit, weil der Effekt so deutlich ist.

Mindmaps

Eine Mindmap ist oft eine gute Option, um sich Übersicht zu verschaffen. Denn hier muss das Schreiben nicht linear sein. Und in unserem Kopf sind die Gedanken auch nicht linear, sondern in Themenbereichen.

Im Mittelpunkt können wir aufschreiben, worum es geht. Drumherum schreiben wir die Themen, die uns dazu einfallen und deren Verbindungen.

Mindmaps sind ideal für Zukunftsplanung, Werteübersichten, Projektplanung und Urlaubsplanung. Sie sind aber auch gut, um sich eine Übersicht zu verschaffen über Beziehungen, Gefühle, Gelerntes und zu Lernendes. Häufig übersehen ist, dass Mindmaps sich auch hervorragend zum Mitschreiben eignen.

Mindmaps bieten auch eine gute Plattform, um gemeinsam zu arbeiten.

Der Vorteil an Mindmap-Software ist, dass man Zweige und Topics nachträglich an den passenden Ort verschieben kann.

Sofort

Ideen, Geistesblitze, wichtige Erinnerungen, Inspirationen und ToDos muss man sich sofort aufschreiben. Gedanken sind immer auf der Durchreise und haben es eilig weiter zu kommen. Gern denken wir: Dies ist ein Guter! Der bleibt.

Falsch gedacht. Man muss gute Gedanken sofort festhalten: Unterwegs, im Gespräch, bei der Arbeit, beim Schlafen, Hören oder Fernsehen.

Ins Memo- oder Notizen-Widget, als Mail an sich selbst, in die ToDo-Liste, ins Mindmap, auf einen Zettel oder Post-it , in ein Notizheft, ins Trello oder Evernote.

Gute Gedanken sind wertvoll. Und auch wenn man meint, es kämen genug brauchbare vorbei – hier entsteht Qualität durch Quantität.